Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026 von Nadine von Coasting to FIRE
Jeden Monat gibt es einen Aufruf von Blogger-Kollegin Frau Brüllen, die jeweils am 05. eines Monats mit ihrem Projekt „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ dazu aufruft, in einem Blogartikel zu teilen, was man den ganzen Tag so macht.
Ich liebe dieses Format und habe, seit ich es für mich entdeckt habe, auch schon am 05.12.2025 und am 05.02.2026 im Rahmen von #wmdedgt über meinen Tag berichtet.
Heute ist ein Mittwoch und es wird heiss in Berlin, 31 Grad sind angesagt.
05:55 Uhr – Ich werde unsanft geweckt
Heute ist Mittwoch, das heißt, ich kann eigentlich bis 6:40 Uhr schlafen, bevor der Wecker klingelt. Mein Kleiner (inzwischen dreieinhalb) hat da andere Pläne, denn er hat mit Papa ausnahmsweise im Wohnzimmer geschlafen und will jetzt mit Mama kuscheln (Mr. Coasting to FIRE schläft bei der Hitze gern mit Ventilator, dessen Lärm mich wiederum vom Schlafen abhält).
Eigentlich eine gute Idee, das doofe ist nur, dass mein Kleiner jetzt nicht mehr weiterschlafen will. Oder nicht weiterschlafen kann, weil ein Gewitter über Berlin zieht und er aktuell Angst vor Gewittern hat. Und er ist gerade in einer Phase, wo er bei jedem Geräusch fragt „Mama, was ist das für ein Geräusch?“ und dank starkem Gewitter gibt es gerade jede Menge Geräusche, die ich erklären darf.
Die Nacht ist also früher vorbei als geplant, was echt doof ist, denn ich bin erst kurz nach Mitternacht eingeschlafen.
08:10 Uhr – Abfahrt in den Kindergarten
Wir haben kein Auto und fahren normalerweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, so normalerweise auch zur Kita von meinem Kleinen. Die ist etwas weiter weg, weil wir eine bilinguale Kita für deutsch und spanisch für unseren Kleinen wollten.
Aktuell können wir das Auto von meinem Papa benutzen und der Weg zur Kita dauert so nur 10 statt sonst 30 Minuten.
Ich nutze das Auto außerdem, um gleich mal unsere Glas-Pfandflaschen wegzubringen, die sich in den letzten Monaten im Keller angesammelt haben. Sagen wir mal so: ich fühle mich ein bißchen wie die Flaschensammler, die hier in Berlin bei den Konzerten und Fußballspielen die Pfandflaschen einsammeln, als ich am Flaschenautomat stehe.
Ich stecke insgesamt 69 Flaschen in den Automaten, die meisten davon sind meine Matcha- und Mate-Flaschen. Ich werde in den Biomarkt aber auch gar nicht alle Flaschen los, muss also nochmal zu einem anderen Supermarkt, aber auch nicht mehr heute.
Wo ich schonmal da bin, besorge ich mir auch gleich noch Nachschub von meinem Lieblings-Matcha, den es nur in diesem Biomarkt gibt und entdecke dabei ein anderes koffein-haltiges Getränk: Pink Peach, das klingt doch lecker (siehe Beitragsbild oben, unbezahlte Werbung).
9:24 Uhr – Endlich am Schreibtisch
Nachdem ich noch schnell ein Paket von der Post abgeholt hab (das Geschenk für meinen Mann für unseren bevorstehenden Hochzeitstag), verstaue ich erstmal die Einkäufe in der Küche und fülle mir den Pink Peach in einen Thermo-Becher samt Eiswürfeln. Denn die Flasche war leider nicht gekühlt und ich brauche dringend mehr Koffein.

Ich fange erstmal an, diesen Blogartikel hier anzulegen und zu tippen, was bisher passiert ist, bringe dann das Beitragsbild in die richtige Größe und lade es in WordPress hoch – und schiebe die ungeliebte Steuererklärung so weiter vor mir her. Denn: ich bin mal wieder zu spät dran, Frist für die Abgabe wäre der 31. Juli gewesen.
Aber mir fehlen zum Glück nur noch wenige private Eingaben für die Steuererklärung und ich muss nur noch herausbekommen, wie ich mit dem Steuerprogamm meiner Wahl die Umsatzsteuererklärung für mein Business abgebe, aber dann bin ich eigentlich auch schon fertig und kann sie abschicken.
Jedes Mal, wenn ich an der Steuererklärung sitze, ärgere ich mich, aber nachdem ich in den letzten 3 Jahren mit 2 verschiedenen Steuerberatungen Pech hatte, übernehme ich die Steuererklärung jetzt lieber wieder selbst und spare mir so einen vierstelligen Betrag.
Da ich um 11:30 Uhr einen Call habe, setze ich mich jetzt doch mal an die noch fehlenden Daten für die Steuer, im besten Fall schaffe ich es dann heute noch, die Steuererklärung abzuschicken.
11:30 Uhr – Fokus-Call mit Karin Wess
Ich hab es natürlich nicht mehr geschafft, alles für die Steuererklärung fertigzumachen. Aber immerhin weiss ich jetzt dank Hilfe der KI, wie ich meinem Steuerprogramm die Umsatzsteuererklärung entlocke und darf dann jetzt einfach nur noch die Zahlen einhacken. Gut, dass ein Ende absehbar ist – Steuererklärung ist echt schon immer mein Haßthema.
Im Fokus-Call mit Onlinebusiness-Mentorin Karin Wess geht es darum, auf welche Business-Aktivitäten wir uns jetzt im August konzentrieren, um dann im Herbst die Früchte zu ernten.
Ich hatte im Urlaub letzte Woche spontan eine Idee (wie gut doch ein paar Tage Abstand vom Business mal tun können, da kommt man direkt auf ganz neue Ideen…), aber der Rat von Karin ist: diese Idee macht in meiner aktuellen Situation keinen Sinn.
Und sie macht nicht nur aus meiner Sicht keinen Sinn, sondern auch aus Sicht meiner Kundinnen nicht – und welche Themen sie mit ihrer Altersvorge haben.
Ok, das muss ich jetzt erstmal verdauen, aber das ist auch ok. Denn Karin ist da, wo ich hinwill und wenn man als Mensch – und in meinem Fall als Geschäftsfrau – wachsen will, dann sollte man auf diejenigen hören, die schon da sind, wo man selbst hinwill. Also schlafe ich dann jetzt nochmal eine Nacht darüber und schaue mir vielleicht auch nochmal die Aufzeichnung von dem Call an, um alles aufzusaugen, werde dann aber wohl meine Idee von letzter Woche wieder verwerfen und beim ursprünglichen Plan bleiben.

13:07 Uhr – Der Blogartikel geht online
Mir knurrt der Magen und ich brauche dringend was zu essen, sonst kann ich mich überhaupt nicht mehr konzentieren. Ich muss erstmal gucken, was der Kühlschrank noch so hergibt, aber vorher drücke ich noch schnell auf den Veröffentlichen-Button für diesen Artikel.

13:19 Uhr – Schnell noch meine Blogartikel-Übersicht aktualisieren
Ich tracke alle meine Blogartikel in einem Google-Sheet, denn bei inzwischen mehr als 100 Blogartikeln (das hier ist der 120.!) kann man manchmal schon den Überblick verlieren. Also trage ich den Artikel schnell noch in meine Tabelle ein.

Dabei stelle ich fest, dass ich mir anscheinend am Anfang 2026 vorgenommen habe, insgesamt 24 Blogartikel dieses Jahr zu schreiben. Ich bin zwar schon fast bei der Hälfte, aber das Jahr ist auch schon mehr als zur Hälfte herum.
An Ideen und Blogartikel-Entwürfen mangelt es nicht, eher an der Zeit, sie zu schreiben und zu veröffentlichen.
Zum Glück ist Artikel 121 zu meinem 8-jährigen Jubiläum als Investorin (ich habe am 1. August 2018 meinen ersten ETF gekauft) schon als Entwurf in meinem WordPress hinterlegt, aber realistisch werde ich es diese Woche wohl nicht mehr schaffen, den fertigzumachen.
14:07 Uhr – Zurück am Schreibtisch
In der Mittagspause (es gab Spirelli mit Tomatensoße) schaue ich gern YouTube-Videos, entweder von meinen Business-Mentorinnen oder etwas zur Entspannung.
Und weil ich weiss, dass ich heute ja noch mit der Steuererklärung weitermachen will (muss), gönne ich mir heute eine ARD Roomtour, da zeigen normale Leute wie du und ich ihre nicht immer ganz normalen Wohnungen. Heute gibt es einen Turm auf 4 Etagen und 52qm – da wir selbst zu dritt auf 63qm leben, interessiert mich das Thema Small Space Living (also „Leben in kleinen Räumen“) immer brennend.

Als ich wieder am Schreibtisch bin, merke ich, dass ich mal wieder Staub wischen müßte und schwinge auf Schreibtisch, Monitor und Tastatur erstmal den Staubwedel, bevor ich mich dann wieder an die Steuer setze.
Aber vorher schreibe ich noch schnell eine E-Mail an meine Newletter-Abonnenten mit dem Link zu diesem Artikel hier. Schaut ja schließlich nicht jeder jeden Tag hier bei mir vorbei.
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14:54 Uhr – Check-In mit meinen Kundinnen
Mir fällt gerade auf, dass ich heute noch gar nicht in meine Community geschaut habe, in denen mich meine Kundinnen bei Fragen erreichen können und in denen ich die Kursmaterialien vom Queenvestment Circle zur Verfügung stelle.
Meinen Queenvestment Circle habe ich nämlich bewußt nicht einfach nur als Kurs mit Live-Calls konzipiert, sondern mir ist der Austausch mit meinen Kundinnen wirklich wichtig. Deswegen haben meine Kundinnen in unserer Queenvestment Community nicht nur die Kursmaterialien und Aufzeichnungen, sondern auch einen Bereich, wo sie sich mit mir und auch untereinander austauschen können.
Und da ich die letzten beiden Wochen selbst im Urlaub war und es dort entsprechend ein wenig ruhiger war, schaue ich mal, ob es neue Fragen gibt. Als das nicht der Fall ist, frage ich bei meinen Kundinnen prokativ nach, wo sie gerade stehen und weise bei der Gelegenheit auch gleich noch darauf hin, dass wir uns am Samstag zum nächsten Live-Call sehen.

15:23 Uhr – Die erste EÜR samt Umsatzsteuererklärung ist fertig
Da ich im letzten Jahr noch drei Business-Steuernummern hatte, muss ich für jede davon eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung machen (EÜR) plus Umsatzsteuer-Erklärung bei zwei von den 3 Steuernummern.
Immerhin, eine EÜR und Umsatzsteuer-Erklärung ist jetzt geschafft. Weiter geht´s…
16:39 Uhr – Business-Steuern sind endlich fertig
Endlich, der komplizierteste Teil der Steuererklärung ist fertig, jetzt fehlen nur noch ein paar private Angaben und dann kann ich endlich abschicken.
Jetzt mache ich mich aber erstmal auf den Weg zu IKEA (unbezahlte Werbung), da muss ich nämlich noch was einkaufen und werde bei der Gelegenheit auch gleich noch um 18 Uhr an einem anderen Call teilnehmen.
Ich bin bei sowas nämlich gern ungestört – das sieht mein Kleiner naturgemäß mit dreineinhalb natürlich anders und rennt gern mal ins Wohnzimmer und damit mitten in den Call. Da ist es für alle einfacher, wenn ich nicht zuhause bin und der Knirps sich mit dem Papa zuhause beschäftigen kann. So kann ich außerdem das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und mein Mann muss nicht mit zu lkea, das mag er nämlich gar nicht, wie wahrscheinlich so viele Männer.
17:12 Uhr – 31 Grad und mir wird noch heißer
Ich schaffe es bei brütender Hitze durch den Berufsverkehr zu Ikea (das Auto von meinem Papa hat keine Klimaanlage) und überlege, wie ich es jetzt am Besten mit meinem Call um 18 Uhr mache, denn ich will auf jeden Fall eine Frage zu meinem Business stellen will. Ich hab nämlich noch nie verstanden, wie man einen Kurs kaufen kann und dann die Möglichkeit einfach nicht nutzt, live Fragen an seine Mentorin zu stellen (da sind meine Kundinnen zum Glück anders und stellen fleissig Fragen in unseren Live-Calls).
Erst hatte ich die Idee, dass ich den Zoom-Call im Restaurant von Ikea mache, hinten in einer Ecke, wo es etwas ruhiger ist. Die Idee war so gut, dass sie auch noch zwei andere hatten, die da mit ihren Laptops im Ikea-Restaurant saßen und gearbeitet haben. Außerdem war es mir dort einfach viel zu laut – hätte ich mir zur Abendbrotzeit vielleicht auch denken können – also musste ein neuer Plan her.
Ich hab also schnell mein Essen gegessen, bin dann unten durch die Markthalle gesprintet und war dank Abkürzungen um 17:59 Uhr wieder am Auto, um dort in Ruhe dem Call zu lauschen und meine Frage zu stellen.

19:17 Uhr – Fertig mit dem Call aus dem Auto
Der Call, diesmal mit Onlinebusiness-Mentorin Julia Trost war wieder sehr interessant, weil sie bei diesen Calls immer einen extrem transparenten Einblick in ihre Zahlen gibt. Diesmal hat sie uns von ihrer eigenen Strategie berichtet, die sie jetzt gerade im August testet und uns auch schon die ersten Ergebnisse gezeigt.
Ich kann ja schon mal verraten, dass ich gerade heute beschlossen habe, dass es im August ein Hochzeitstags-Special bei mir geben wird, denn ich feiere dieses Jahr nicht nur mein achtjähriges Jubiläum als Investorin, sondern mein Mann und ich feiern auch unseren 8. Hochzeitstag. Mehr dazu wie immer in meinem Newsletter und bei Instagram. Das Angebot wird krass und wer dabei sein will, muss schnell sein…
Bevor ich mich auf den Heimweg mache, gehe nochmal zurück zu Ikea und hole noch die berühmt-berüchtigten Hotdogs für meine beiden Männer als Abendbrot. Denn wie mir mein Mann zwischendurch geschrieben hat, ist unser Kleiner auf dem Rückweg von der Kita mal wieder eingeschlafen (klar, er war ja auch sehr früh wach heute) und ist daher noch wach, wenn ich nach Hause komme.
Als ich das Auto geparkt habe, nehme ich schnell noch zwei Sprech-Reels für Instagram auf, dazu hat mich der Call mit Julia motiviert und inspiriert,
21:05 Uhr – Der Tag endet so langsam
Nachdem ich den Blogartikel hier noch zu Ende getippt habe und auch nochmal in meine Community geschaut habe, werde ich jetzt mal gucken, was meine beiden Männer so machen. Dann gehe ich nochmal rüber zu unseren Nachbarn, deren Blumen gießen, während sie im Urlaub sind.
Vielleicht bearbeite ich gleich im Bett noch die vorhin aufgenommenen Reels, das mache ich davon abhängig, wie müde ich bin, wenn ich dann neben meinem Kleinen liege und er süß vor sich hin schnarcht.
Meine Steuererlärung schaffe ich heute nicht mehr abzuschicken, aber mein persönliches Ziel war ohnehin bis spätestens Freitag.
Und dann werde ich mich auch mal so langsam bettfertig machen, denn morgen klingelt der Wecker um 6:10 Uhr – oder ich werde früher geweckt, wenn ich Pech hab.
Wer schreibt hier?
Hallo, ich bin Nadine Cabrera – Investment-Mentorin & Gründerin von Coasting to FIRE.
Ich zeige Frauen, wie sie ohne Finanzstudium an der Börse investieren und sich langfristig ein Vermögen für ihre Altersvorsorge mit ETFs aufbauen.
Mein Herz schlägt dabei besonders für einfache ETF-Strategien, die auch in einen vollen Alltag passen.
Mein Ziel: Dein Geld arbeitet – nicht Du.
Du willst mehr wissen? 👉 Über mich-Seite

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