2026 wird für mich ein Jahr, in dem ich umsetzen werde. Und zwar, soviel es irgendwie geht.
Schon im letzten Jahr haben mir meine Business-Buddys immer wieder erstaunt gesagt: „Krass, was du alles umsetzt, Nadine!“. Dabei fühlt es sich für mich oft gar nicht so an.
Denn ich denke gern ausführlich über etwas nach, gern solange bis es (vermeintlich) perfekt fertig ist. Was dann in der Vergangenheit mitunter dazu führt, dass ich Monate gebraucht habe, bis ich eine Idee umgesetzt habe. Wenn überhaupt.
Das Motto „Better done than perfect“ ist deswegen ganz sicher nicht aus einem Motivationsbuch entstanden, sondern aus meiner Selbst-Beobachtung und Reflektion, die ich unter anderem im Jahresrückblick für das Jahr 2025 festgehalten habe.
Rückblickend sehe ich viele Phasen, in denen ich längst bereit war, aber trotzdem innerlich noch gezögert habe. Nicht aus Unsicherheit, sondern aus dem Wunsch heraus, es „perfekt“ zu machen.
So habe ich im letzten Jahr zum Beispiel monatelang darüber nachgedacht, wie genau ich das jetzt mit meiner Community Female Investment Lounge mache. Und passiert ist…monatelang nichts.
Bis ich dann irgendwann beschlossen habe, dass es jetzt reicht mit dem nachdenken. Dann habe ich ein paar Entscheidungen getroffen und einfach mal losgelegt. Und es hat funktioniert.
2026 markiert für mich deswegen den bewussten Abschied von diesem Anspruch, alles vorher perfekt durchdenken zu müssen. Nicht, weil mir Qualität plötzlich unwichtig wäre, sondern weil Umsetzung die Voraussetzung für alles Weitere ist.
Mein Jahr 2026 steht deswegen unter dem Motto: Fortschritt ist wichtiger als Feinschliff.
Better done than perfect – So werde ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen
Dieses Motto ist kein Mantra, das ich mir morgens vorsage, für mich wird es meine Arbeitsweise sein. Konkret bedeutet es für mich drei Dinge.
1. Ich treffe Entscheidungen früher – und dann geht’s los
Wenn ich eines aus den Kursen und Mentorings gelernt habe, die ich letztes Jahr bei verschiedenen erfolgreichen Unternehmerinnen hatte: Ein großer Teil unternehmerischer Reife besteht darin, Entscheidungen schnell zu treffen und sie dann einfach mal umzusetzen – anstatt sie sofort wieder infrage zu stellen oder sie dann vor lauter Kopfkino erst gar nicht umzusetzen.
2026 werde ich mir deswegen selbst weniger Ausweichbewegungen erlauben.
Wenn ein Angebot grob steht, ein Preis festgelegt ist oder ein Format entschieden wurde, dann bleibt das erst einmal so. Klassiches Pareto-Prinzip: 80% reichen in der Regel auch, um Ergbnisse zu erzielen.
Vielleicht kann ich am Ende doch nicht aus meiner Haut und justiere dann unterwegs noch nach auf 90% oder 95%. Aber 80% für eine Produktidee reichen auch aus, um die Idee zu testen.
Zu oft habe ich in den letzten 3 Jahren nachjustiert, bevor ich überhaupt belastbare Erfahrungen vorzuweisen hatte. Und ich will diesen Reflex und diesen Perfektionismus bewusst unterbrechen.
Das bedeutet für mich auch, Unsicherheit und Un-Perfektionismus auszuhalten. Und das mag ich normalerweise gar nicht. Aber ich werde mich in 2026 darin üben.
Für mein Business heißt das: Mehr Klarheit und Output nach außen, mehr Ruhe nach innen. Denn: wenn ich weniger Energieverlust habe, weil ich dauernd im Gedankenkreisel drehe, dann umso besser.
2. Ich veröffentliche, wenn etwas zu 80% fertig ist – nicht wenn es perfekt ist
Ich kann gar nicht zählen, wieviel Stunden ich bisher mit der Optimierung von Anmeldeseiten, E-Mails und Instagram-Posts verbracht habe. Der Text stand, die Idee war klar kommuniziert, aber irgendwo fehlte noch der letzte Schliff, das Tüpfelchen auf dem „i“.
2026 verschiebt sich mein Maßstab: Ich veröffentliche, wenn etwas inhaltlich zu 80% fertig ist. Nicht jede Mail muss DER perfekte Newsletter sein. Nicht jede Anmeldeseite muss DIE perfekte Anmeldeseite sein. Nicht jeder Instagram-Post muss perfekt sein.
Wichtig ist, dass die Anmeldeseite online geht und man das Angebot kaufen kann und dass der Newsletter überhaupt rausgeht. Anmeldeseiten kann ich immerhin nachträglich bearbeiten, bei einem Newsletter ist das dann im Nachhinein nicht mehr möglich.
Aber egal! Denn: Done is better than perfect. Lieber ein Newsletter mit Tippfehler als gar kein Newsletter.
Gilt übrigens auch für Social Media-Beiträge. Boah, was ich da schon an Zeit verbracht habe, die perfekte Formulierung zu suchen. Kann man machen, wenn man unendlich Zeit hat. Was bei mir ja nicht der Fall ist. Deswegen: Done is better than perfect!
3. Ich lasse zu, dass sich Dinge im Prozess entwickeln
Nicht alles muss beim ersten Schritt fertig sein. Wenn ich eines gelernt habe im letzten Jahr: Manches wird erst klar, während man es tut. Während man Entscheidungen trifft, und zwar eine Entscheidung nach der anderen.
2026 erlaube ich mir bewusst, mit Angeboten, Formaten und Inhalten zu experimentieren. Dinge dürfen wachsen – und dann manchmal auch schief gehen.
Das erfordert Vertrauen: in mich, in meine Erfahrung und in meine Community. Und es erfordert die Bereitschaft meinerseits, nicht jede Antwort sofort zu haben. Was mir echt schwer fallen wird.
Der Unterschied zu den letzten Jahren: Ich warte nicht mehr auf alle Antworten, bevor ich los- und rausgehe.
Für mein Business bedeutet das mehr Dynamik. Denn: Done is better than perfect.
Du willst mich 2026 dabei begleiten?
Wenn du miterleben möchtest, wie dieses Motto meinen Alltag und mein Business prägt, gibt es zwei Ebenen, auf denen das sichtbar wird.
In meinem Newsletter teile ich Gedanken, Einordnungen und Learnings – und natürlich auch meine neuen Angebote, die ich in diesem Jahr entwickle. Auch bei Instagram kannst du sehen, wie ich mein Motto umsetze.
Die konkreten Ergebnisse meines Tuns wirst du jedoch hauptsächlich in meinem Jahresprogramm Queenvestment Circle sehen, dahin geht der Großteil meines Fokus in 2026.
Fun fact: ich übe mich gerade aktuell an genau diesem Beispiel im Unperfekt-Sein, denn eigentlich habe ich mich schon längst für den neuen Namen entschieden, aber auf der Anmeldeseite steht immernoch Investment Queen Circle.
Wo Better done than perfect für meine Kundinnen spürbar wird
Das Motto „Better done than perfect“ richtet sich nicht nur an mich. Es ist die Grundlage dafür, wie meine Kundinnen im Queenvestment Circle mit ihren Finanzen ins Tun kommen.
Der Queenvestment Circle ist für meine Kundinnen ihr Umsetzungsraum für Geldentscheidungen. Hier geht es nicht nur um langweilige Theorie, sondern darum, dass Dinge endlich umgesetzt werden: ETF-Auswahl, Depotstruktur, Sparraten, Altersvorsorge-Entscheidungen – Schritt für Schritt, jeder in seinem Tempo.
Das Grundgerüst für den Queenvestment Circle steht, aber ich kann versprechen, dass die Inhalte Ende 2026 deutlich umfangreicher sein werden als sie heute sind.
Wir haben zum Beispiel gerade letzte Woche mit einem Themen-Call zum Thema Gold als Investment den Classroom erweitert. War der Call perfekt? Wahrscheinlich nicht. Aber er war lehrreich und ein Wunsch meiner Kundinnen. Und er hat für meine Kundinnen im Queenvestment Cirlce die Grundlage dafür gelegt, für sich und ihr Investment-Portfolio eine Entscheidung zu treffen, ob Gold für sie infrage kommt als Investment oder nicht. Und sogar ich habe bei der Recherche für diesen Call noch ein paar interessante Dinge über Gold gelernt.
Bin ich jetzt deswegen die perfekte Gold-Expertin? Ganz sicher nicht! Aber ganz im Sinne von „Better done than perfect“ habe ich einen ersten Überblick über das Thema gegeben.
Und es geht ja schließlich um Fortschritt in diesem Jahr, den Feinschliff mach ich dann, wenn ich die Zeit dafür habe…
Wer schreibt hier?
Hallo, ich bin Nadine Cabrera – Investment-Mentorin für entspannte ETF-Strategien & Gründerin von Coasting to FIRE
Ich zeige Frauen, wie sie ohne Finanzkauderwelsch an der Börse loslegen und sich langfristig ein Vermögen mit ETFs aufbauen. Mein Herz schlägt dabei besonders für einfache ETF-Strategien, ganz ohne permanentes Checken von Börsenkursen.
Seit über 7 Jahren investiere ich selbst an der Börse, bin ausgebildete Bankkauffrau und habe mehr als 120 Frauen dabei begleitet, ihre Angst vor der Börse zu verlieren und selbstbewusst für ihre finanzielle Zukunft vorzusorgen. Mein Ziel: Dein Geld arbeitet – nicht Du.
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