Monatsrückblick Juli 2022: Familientreffen und Salsaboot, Fortschritte beim Bloggen und Ausmisten

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Der Juli war geprägt von Wochenend-Ausflügen quer durch die Republik, bei denen wir endlich Freunde im Norden und Familie im Süden wiedergesehen haben. Außerdem hat mein Mann sich mit Corona infiziert, nach ein paar Tagen war der Spuk aber um Glück wieder vorbei. Ich bin endlich das Ausmisten angegangen und auch auf dem Blog und in meiner Blog-Routine gibt es neue Fortschritte beim Workflow und im Google-Ranking zu vermelden.

Jährliches Familientreffen

Seit ein paar Jahren versuchen wir, meine Familie väterlicherseits wenigstens einmal im Jahr zusammenzubringen. Wir wohnen mit Berlin, Leipzig und München gut über die gesamte Republick verteilt, deswegen ist es leider nicht immer so einfach, sich zu sehen.

Nachdem in 2021 leider nicht geklappt hat mit dem Familientreffen, haben wir uns Anfang Juli in der Nähe von Hof getroffen. Ein Familienmitglied ist immer für die Planung verantwortlich und ein fester Agendapunkt ist (neben einem gemeinsamen Abendessen und Frühstück) immer ein kulturelles Highlight.

Dieses Jahr haben wir als Kultur-Agendapunkt das Grenzmuseum Mödlareuth besucht, ein Museum das sich mit der Teilung des Dorfes Mödlareuth während und nach dem Mauerbau beschäftigt. Als jemand, der in der DDR geboren wurde, berührt mich dieses Thema jedesmal auch nach so langer Zeit noch und ich finde es immernoch faszinierend, dass der Mauerfall so friedlich ablaufen konnte.

Trabant und Wartburg, die beiden wichtigsten Autos in der DDR, dürfen in einem Museum zur Deutsschen Teilung natürlich nicht fehlen.

Ausflug nach Bremen zum Salsaschiff

Mein Mann und ich tanzen beide leidenschaftlich gern Salsa und wie es der Zufall so will, gibt es jedes Jahr im Sommer ein Salsaboot in Bremen. Das Boot schippert ein paar Stunden lang auf der Weser hin und her, währenddessen darf und soll natürlich fleissig Salsa getanzt werden. Wir haben Freunde in Bremen und waren letzes Jahr das erste Mal beim Salsaschiff dabei und es hat uns so gut gefallen, dass wir auch dieses Jahr wieder dabei sein wollten.

Auch wenn es etwas kühler war vom Wetter her, einen traumhaften Sonnenuntergang hatten wir trotzdem.

Nein, wir sind nicht mit dem 9-Euro-Ticket gefahren, da hätte die Strecke mit Regionalbahnen und Umsteigen fast doppelt so lange gewartet als wenn man sich ein „normales“ Ticket kauft und mit ICE schnell durch die Republik düst.

Am Sonntag hatten wir noch etwas Zeit, bevor es wieder zurück nach Berlin ging und sind auf die Suche nach einem kleinen Laden gegangen, den ich letzes Jahr schon gefunden hatte. Zum Glück war der Laden geöffnet, obwohl es Sonntag war. Durch Zufall haben wir dann noch einen kleinen, süßen Innenhof im Stadtteil Schnoor entdeckt, wo ich sogar veganen Kuchen bekommen habe. Wer das Teestübchen Schnoor selbst mal ausprobieren mag, dem kann ich es nur wärmstens ans Herz legen. Soviel sei verraten: der Weg zur Toilette ist ein Abenteuer für sich!

Das Teestübchen Schnoor ist das Gebäude im Hintergrund mit dem spitzen Dach.

Fortschritte beim Bloggen

Ich bin ja noch relativ neu in der Welt des Bloggens und versuche so langsam, in den Workflow reinzukommen. Also neben meinem Vollzeitjob und was eben sonst so ansteht und erledigt werden muss. Das ist zugegebenermassen nicht immer ganz einfach, aber: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Praktisch habe ich mir mit einzelnen Urlaubstagen in den letzten Wochen eine 4-Tage-Woche gebaut, um Zeit für´s Bloggen zu haben.

Ein Tool, was mir das Leben deutlich einfacher gemacht hat, ist die Einrichtung der WordPress-App auf dem Handy. So kann man von überall bloggen, was insbesondere dann praktisch ist, wenn man viel unterwegs ist, so wie wir im Juli.

Dank der WordPress-App kann ich nun auch auf einer Parkbank bloggen.

So hatte ich zum Beispiel neulich einen Arzttermin falsch im Kopf und war eine halbe Stunde zu früh. Normalerweise hätte ich mich geärgert, weil nach Hause fahren nicht gelohnt hätte und hätte vermutlich die Zeit mit Facebook & Co. totgeschlagen. Zufälligerweise hatte ich genau am Tag vorher die WordPress-App heruntergeladen und eingerichtet. Es war ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein, also habe ich mich auf eine Parkbank gesetzt und die halbe Stunde dafür genutzt, an einem Artikel zu schreiben. Auch die Bahnfahrt nach Bremen konnte ich so wunderbar nutzen zum Schreiben und das ohne meinen Laptop durch die Gegend zu schleppen. Ich liebe die moderne Technik!

Ein besonderes Highlight im Juli war, als ich entdeckt habe, dass mein Artikel zu Coast FIRE und den anderen FIRE-Arten bei Google auf der 1. Seite zu finden ist, wenn man „Was ist Coast FIRE“ eingibt. Puh, damit hatte ich dann so schnell doch nicht gerechnet, war aber umso erfreuter. Das motiviert natürlich auch dranzubleiben und weiterzumachen.

Weniger sichtbar, aber für mich als Bloggerin natürlich nicht ganz unwichtig, sind Statistiken zu Besuchern der Webseite und den beliebtesten Artikeln. Nachdem ich mir bezüglich des Datenschutzes bei Google Analytics nicht sicher war, habe ich mich am Ende für Statify entschieden. Das wird als DSGVO-konforme Lösung empfohlen, weil es von vorherein nicht so viele Daten erhebt und auch keine Daten in die USA weiterleitet werden.

Was im Juli sonst noch los war

  • Corona in da House! Mein Mann hat sich (vermutlich auf Arbeit) mit Corona infiziert. Da ich mich anscheinend nicht bei ihm angesteckt habe (2 PCR-Tests waren negativ), haben wir uns also auf Wohn- und Schlafzimmer aufgeteilt, in den Gemeinschaftsräumen der Wohnung Maske getragen und ansonsten nur per Videochat miteinander gesprochen. Zum Glück hatte er einen sehr leichten Verlauf und auch keine Nachwirkungen und nach ein paar Tagen war er auch wieder negativ.
  • Neue Küchenstühle! Durch Zufall haben wir nach 2 Jahren erfolglosen Suchens endlich Küchenstühle gefunden! Dabei wollte ich eigentlich nur 2 bezahlbare Küchenstühle in grau mit Lehne, idealerweise aus Plastik, so dass sie leicht zu reinigen sind. Ich würde denken, das ist keine allzu lange Liste mit Anforderungen, aber es war nicht so einfach wie gedacht. Am Ende haben wir durch Zufall Gartenstühle entdeckt, die perfekt passten und auch noch massiv reduziert waren (für beide Stühle haben wir knapp 120€ bezahlt). Nun mussten die alten Stühle also weg, um Platz für die neuen zu schaffen. Dank Ebay Kleinanzeigen habe mich meine mehr als 10 Jahre alten IKEA-Rattanstühle dann noch für 20€ das Stück verkauft. Da sag noch einer, IKEA würde keine qualitativ hochwertigen Möbel herstellen…. Am Ende haben uns die zwei neuen Küchenstühle also nur knapp 80€ gekostet, Originalpreis wäre 258€ gewesen.
  • Persönliche Aufräum-Challenge gestartet! Ich habe schon seit einer Weile vor, noch ein paar Sachen auszumisten und entweder zu verkaufen oder zu verschenken und endlich habe ich im Juli damit angefangen. Warum auch immer hatte sich bei mir die Ablage von etwa 2 Jahren angesammelt und waberte mahnend im Wohnzimmer vor sich hin. Inspiriert von einer Bloggerkollegin, die ihren Keller pro Tag 25min lang entrümpelt, habe ich mir vorgenommen, jeden Tag 1 Stunde mit der Ablage zu verbringen. Und siehe da: nach 2 Tagen (oder man könnte auch sagen nach etwas mehr als 2 Stunden) war die gesamte Ablage in den entsprechenden Ordnern verstaut. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich noch ältere Dokumente aus den Ordnern mit entsorgt, den Tipp hatte ich irgendwo mal gelesen und beherzige ihn seitdem. So braucht man nicht dauernd neue Ordner und sammelt nicht über Jahre unnötige Dokumente an.

Was ich im Juli gebloggt habe

Was ich vom August schon weiß

  • Besonderes Highlight im August wird unser gemeinsamer Urlaub sein: wir haben einen Campervan gemietet und werden eine kleine Deutschlandtour machen und ein paar Freunde besuchen. Da ich jetzt seit gut 2 Jahren mit genau diesem Gedanken spiele und stundenlang Vanlife-Videos gucken könnte (und es ehrlich gesagt auch mache), ist es nun endlich an der Zeit, das einfach mal auszuprobieren. Nachher gefällt es uns gar nicht, könnte ja sein….
  • Mein 9-Wochen-Blogkurs mit Judith aka Sympatexter neigt sich dem Ende zu, aber mr war eigentlich schon seit dem ersten kurzen Kennenlerngespräch im Mai mit Judith klar, dass ich dann nach ihrem 9-Wochen-Blogkurs auch in die „The Content Society“ wechseln werde. Ich freu mich also auf viele neue Dinge, die ich im Blog-Universum noch lernen kann und bin gespannt, welche neuen Blogartikel das Licht der Welt erblicken werden. Im August wird auch die Blog-Dekade stattfinden, Ziel ist es, 10 Blogartikel in 10 Tagen zu veröffentlichen. Zum Glück fällt der Zeitraum genau in unseren Urlaub, ich bin also dabei. Ob es genau 10 Artikel werden, muss ich sehen, wir haben in dem Urlaub nämlich auch noch unseren vierten Hochzeitstag und an dem Tag mag ich dann vielleicht doch nicht bloggen…
  • Ich schiebe wie oben erwähnt das Ausmisten nun schon eine Weile vor mir her, das soll im August fleissig weitergehen.
  • August ist ja immernoch einer der warmen Sommermonate und der Sommer ist meine liebste Jahreszeit, von daher möchte ich die Sonne und Wärme genießen, und wenn es nur ein kleiner Spaziergang im Park oder auf dem Tempelhofer Feld am Wochenende ist.

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